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Unser Ausflugstipp: Waldgeschichtliches Museum in St. Oswald

Das Waldgeschichtiliche Museum im Bayerischen Wald ist ein Urlaubshighlight für Jung und Alt

Das Waldgeschichtliche Museum in St. Oswald

Das Waldgeschichtliche Museum in St. Oswald (Landkreis Freyung-Grafenau) erweist sich als Attraktion für Jung und Alt. Das erst im Besitz der Gemeinde St. Oswald befindliche Museum ging 2006 in den Besitz des Freistaates Bayern über. Das Sammelsurium zur Geschichte des Waldes ist ein wahrer Glanzpunkt des Bayerischen Waldes. Der vor allem bei Kindern beliebte begehbare Baum ist die Hauptattraktion und Mittelpunkt des Museums im Bayerischen Wald. Von den Wurzeln des Baumes, über einer Höhle bis hinauf in die Baumkrone verbindet eine Wendeltreppe die drei Stockwerke des Museums im Bayerischen Wald. In dem Vogelnest in der Krone des Baumes kann man es sich gemütlich machen und dabei eine Videopräsentation ansehen.
Die Entstehung des Waldes wird im Erdgeschoss gezeigt, wobei die Faszination in diesem Bereich vor allem an dem Moorfahrstuhl, der virtuell bedient werden kann, liegt. Begleitet von akustischer Untermalung werden die Dynamik des Waldes, die verschiedenen Waldgesellschaften und Baumgeschichten erklärt.
Die Installationen der Kultur des Waldes, Brauchtum, Kunst und die Zeitgeschichte wird im Obergeschoss gezeigt. Fragmente eines abgestürzten Flugzeuges, einer russischen MIG 15 zeigen das Thema der Kalte Krieg in einem Schaukasten. Den Besuchern bietet sich an dieser Stelle sogar ein Blick über die Grenze hinaus, die damalige Sperrzone.
Eine echte Frias-Kette, die den Kindern in der damaligen Zeit umgehängt wurde, damit diese nicht in die sogenannte „Froas“ („Schockstarre“) fielen, befindet sich ebenfalls im Besitz des Museums im Bayerischen Wald. Bei der Kette aus Naturmaterialien, darunter manchmal auch das Genick einer Kreuzotter, war es wichtig, das die Anzahl des Gehänges ungerade war.
Zum Verweilen laden die Audiosessel ein, bei denen zwischen einheimischer Musik, Gedichten und Erzählungen ausgewählt werden kann.
Im Kellergeschoss kommen Technikbegeisterte auf ihre Kosten. Die technische Entwicklung der Gerätschaften „von der Axt zur Motorsäge“ wird gezeigt und auch ein Harvester-Arm ist dort zu finden. Blickpunkt der Ausstellung ist neben dem Holzhandel auch der allgemeine Handel. Der Goldene Steig im Bayerischen Wald brachte Händler in die Waldgegend und sorgte für florierende Geschäfte.
Kurzzeitige Ausstellungen und informative Veranstaltungen des kostenfreien Museums im Bayerischen Wald sorgen neben der Dauerausstellung für Abwechslung. Das Museum ist seit der Renovierung bei dem Besitzerwechsel barrierefrei zugänglich.

 

 

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