Veste Oberhaus über der Dreiflüssestadt Passau

Museen

Gepflegte Kultur, bewahrte Geschichte

Ein Besuch der Museen im Bayerischen Wald

Ein Land ohne Museen verlöre seine Wurzeln. Selbst wenn der Kreis der geschichtlich Interessierten nicht die Mehrheit bilden mag, so sei doch auf die Schätze verwiesen, die die Museen des Bayerischen Waldes zeigen. Das Heimatmuseum in Röhrnbach liegt vor der Tür und gemahnt an die Herkunft vieler Anwohner aus dem Böhmerwald. Das Schramlhaus in Wolfstein zeigt das Leben der alten „Waidler“, während in Freyung das Jagd Land Fluss Museum an die Zeit vor 800 Jahren erinnert. Bestaunen Sie alte Glaskunst in Passau oder tauchen Sie in Grafenau in die Geschichte des Schnupftabaks ein.

Heimatmuseum in Röhrnbach

[Heimat.Museum: Röhrnbach.Kaltenbach]

Für jeden Menschen bedeutet das etwas anderes:
Ein Gefühl, ein Ort, vielleicht auch eine Erinnerung.
[HEIMAT.VERBINDET:RÖHRNBACH UND KALTENBACH]
Heimat.
Das können auch 2 Orte sein. Und zwei Gefühle:
Trauer [um die verlassene Heimat] und Hoffnung [auf eine neue Heimat] versetzen den Besucher des neu gestalteten Museums
in die Zeit vor und nach der Vertreibung aus dem Böhmerwald.

Die Ausstellung zeigt aber auch die Geschichte Röhrnbachs und demonstriert eindrucksvoll, wie Röhrnbach für viele Vertriebene zu einer Heimat wurde. Original erhaltene Gegenstände und lebendig erzählte Geschichte(n) erinnern an das Unrecht der Vertreibung und vermitteln hautnah Annäherung und Versöhnung. Das neue Verständnis wird mit dem Symbol der [Klammer] zum Ausdruck gebracht und die neue Identität des Museums durch einen neuen Namen: [Heimat.Museum: Röhrnbach.Kaltenbach]. Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag 08:00 bis 12:00 Uhr und 13:00 bis 16:30 Uhr, Freitag 08:00 bis 13:00 Uhr

Ritterausstellung auf der Veste Oberhaus

Glaskunst im Glasmuseum Passau

Passauer Museen

Geschichte erleben auf der Veste Oberhaus

Hoch über Passau auf dem Georgsberg liegt eine der größten und zugleich besterhaltenen Burganlagen Europas: die Veste Oberhaus. In den mehr als 800 Jahre alten Burgmauern wird Geschichte auf einzigartige Weise lebendig. Dort, wo einst die Passauer Fürstbischöfe lebten, lädt heute das Oberhausmuseum mit spannenden Ausstellungen vom Mittelalter bis in die jüngste Zeitgeschichte zu einer Reise in die Vergangenheit ein. Im neu eröffneten Aussichtsturm erzählt eine multimediale Präsentation die facettenreiche Geschichte der Burgen und Schlösser im Inn-Salzach-Donauraum, berichtet über das Tauziehen um Machtverhältnisse und den regen Handel im deutsch-österreichischen Grenzraum. Auf der obersten Plattform erwartet die Besucher eine spektakuläre Panoramasicht auf Passau und das Umland. Die neue Veste Oberhaus-App begleitet auf einer virtuellen Erlebnistour „auf den Spuren der Ritter und Fürstbischöfe“ durch die Burganlage. So erwacht die einstige Zugbrücke wieder zum Leben, eine Panoramatour zeigt die schönsten Aussichtspunkte und die Schatzsuche lädt dazu ein, an authentischen Fundorten Gegenstände aus alten Zeiten zu entdecken. Im Herzen der Veste Oberhaus befindet sich die Georgskapelle, deren umfangreicher Freskenzyklus mit Darstellungen der Legende des Hl. Georg einzigartig ist. Zum Abschluss empfiehlt sich ein Besuch des Aussichtspunkts Batterie Linde, von dem man den schönsten Blick auf die malerische Altstadt und den berühmten Zusammenfluss von Donau, Inn und Ilz genießt. Nähere Informationen zum Veranstaltungsprogramm erhalten Sie an unserer Hotelrezeption.

Das weltweit größte Museum zum europäischen Glas

Das Glasmuseum Passau, von Friedrich Dürrenmatt als „das schönste Glashaus der Welt“ betitelt, bietet einen einzigartigen Überblick über die europäische Glasgeschichte. Etwa 15.000 ausgestellte Gläser vermitteln einen Eindruck von der unglaublichen Vielfalt der Glasherstellung in Bayern, Böhmen, Österreich und Schlesien in der Zeit von 1650 bis 1950. Öffnungszeiten: ganzjährig von 9 bis 17 Uhr. Für nähere Informationen über das Programm wenden Sie sich bitte an unsere Mitarbeiter-/innen an unserer Hotelrezeption.

Jagd-Land-Fluss-Museum auf Schloss Wolfstein

Das Schramlhaus mit Wolfersteiner Heimatmuseum

Historisches in Freyung

Schloss Wolfstein mit Jagd-Land-Fluss Museum

Das Schloss Wolfstein mit Wehranlage, Verwaltungssitz und bischöflichem Jagdschloss wurde um 1200 vom Passauer Bischof Wolfger von Erla erbaut. Vorrangig diente es zum Schutz der Neusiedlungen sowie der Nordgrenze des ehemaligen Abteilandes, heute ist es eines der bedeutendsten Baudenkmale des Landkreises Freyung-Grafenau. Das Wahrzeichen der Stadt beherbergt das aufwendig modernisierte Museum Jagd-Land-Fluss. Zusätzlich wurde eine Infostelle der Großschutzgebiete Nationalpark Bayerischer Wald und Böhmerwald, Naturpark Bayerischer Wald und Landschaftsschutzgebiet Sumava eingerichtet. Das Museum präsentiert die Themen Natur, Ökologie und Kulturgeschichte modern und interaktiv und begeistert damit auf ganzer Linie. Das Museum Jagd-Land-Fluss ist ein Glanzlicht in der Kulturlandschaft des Bayerischen Waldes und Böhmerwaldes. Mehr Informationen erhallten Sie an unserer Hotel-Rezeption.

Das Schramlhaus mit dem Wolfsteiner Heimatmuseum

Das älteste bäuerliche Anwesen in Freyung ist das Schramlhaus. Ein Vierseithof, der aus dem breit angelegten Wohnhaus, einem Stall, einem Stadl und der Remise im Osten besteht. In vergangenen Zeiten wurde dort eine Schreinerei und eine Landwirtschaft betrieben. Erhalten Sie einen Einblick in die historische Bau- und Lebensweise und bestaunen Sie eine Miniatur-Modellausstellung mit funktionsfähigen Modellen. Der Garten des Schramlhauses lädt ein mit dem Themenweg „Leben und Handwerk am Goldenen Steig“. Sieben Thementafeln informieren Sie über den Salzhandel, das Schmiedehandwerk, die Gasthäuser und die Bedeutung des Handelswegs für Freyung. Unsere Mitarbeiter-/innen an der Hotel-Rezeption versorgen Sie gern mit mehr Informationen.

Winterberger Heimatmuseum

Seit 2003 besteht die Städtepartnerschaft zwischen Freyung und dem böhmischen Winterberg (Vimperk), letzterem ist dieses Museum gewidmet. Erfahren Sie, wie die Bewohner von Winterberg die Nachkriegszeit erlebten und mehr über die Vertriebenenproblematik nach dem 2. Weltkrieg. Vieler Bewohner der ehemals blühenden Industriestadt mussten ihre Heimat verlassen, ihre Häuser aufgeben und konnten lediglich ein paar Habseligkeiten mitnehmen. Das Winterberger Heimatmuseum bietet auch (Gruppen-)Führungen an. Fragen Sie einfach bei uns an der Hotel-Rezeption nach.

Nähmaschine von Singer

Schnupftabakdose mit Widder-Kopf

Museen in Grafenau

Stadtmuseum Grafenau

Von Säumern und alter Zeit. Geschichte und Geschichten einer historischen Stadt erleben. Ein alter Krämerladen, eine original historische Stadtapotheke und das alte Schulklassenzimmer führen in die Vergangenheit Grafenaus. Hier gibt es vergessenes Handwerk, die Königlich Bayerische Bürgerwehr der Stadt Grafenau, das Brauchtum der Goldhauben, die Säumer und den Salzhandel zu bestaunen. Die Stücke sind im altehrwürdigen „Spital“(Stadtmuseum) untergebracht. Dieses ehemalige Armen- und Krankenhaus der Stadt wurde 1742 von den Panduren überfallen. Nebenan befindet sich die kleine Spitalkirche, gewidmet der Dreifaltigkeit sowie Startpunkt des Dreifaltigkeitsweges zum Brudersbrunn. Grafenau ist die älteste Stadt im Bayerischen Wald. 1376 von Kaiser Karl IV. zur Stadt erhoben, war sie wichtiger Handels- und Rastplatz für den Salzhandel an der Gulden Strass. Einst vom Gericht Bärnstein verwaltet, wurde Grafenau erlaubt eine Stadtmauer zu erbauen und Handel zu treiben. Sechs Stadtbrände und der grausame Überfall der Panduren haben der Stadt im Laufe der Jahrhunderte schwer zugesetzt. Doch die Stadtbürger haben ihre Stadt immer wieder aufgebaut und bis heute liebevoll erhalten. Mehr Informationen erhalten Sie an unserer Hotel-Rezeption.

Schnupftabakmuseum Grafenau

Handgefertigte gläserne Schnupftabak-„Bixl“, kuriose Schnupftabakdosen aus früherer Zeit, das größte Schnupftabakglas der Welt, alte Brasil-Werbetafeln und noch viele weitere Kostbarkeiten begeistern im Grafenauer Schnupftabakmuseum und erinnern an die Zeit des Glasschindens und die Bogenstätter Tabakfabrik. Das Schnupftabak-Bixl: So richtig populär wird das Schnupfen im späten 18. Jahrhundert. „Da hat man die richtigen Gefäße zum Aufbewahren gebraucht und deswegen sind sie dann entstanden, diese Tabakgläser, damit man auf den Genuss – ganz gleich, wo man sich gerade befand – nicht verzichten musste und ihn immer am Leib mittragen konnte. Und noch etwas war wichtig – so ein Aufbewahrungsgefäß musste praktisch sein, flach und klein und verschließbar und da hinein füllte man den Schmalzler, den man mit Butterschmalz vermischte, damit das Pulver allein nicht allzu sehr staubte“, so Karl-Heinz Reimeier, Kreisheimatpfleger. Im Bayerischen Wald – wie soll es anders sein – entstanden solche Aufbewahrungsgefäße aus Glas - in den Glasfabriken und als Schinderware nach Feierabend. „Bixl“, so wird das Schnupftabakglas im Woid noch heut genannt. „Bixl“, das war immer schon etwas Besonderes, etwas, was sich der Glasmacher in der Freizeit „geschunden“, „erschunden“ hat, um es entweder selbst zu sammeln oder einzutauschen oder um es zu verkaufen. Mehr Informationen erhalten Sie von unseren Mitarbeiter-/innen an der Hotel-Rezeption. Wer noch mehr über das Schinden der Glasmacher erfahren möchte, findet in dem Buch „Hüttenstaub“ von Karl Heinz Reimeier Interessantes darüber. (Ohetaler Verlag, ISBN-10: 398048727X, ISBN-13: 978-3980487276)

Geschichte erleben

Kulturelles aus dem Bayerwald

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