Das einstige Trierer Klostergut St. Martin gehört der Familie Müller seit 1797. Erworben wurde es aus dem Besitz der Französischen Republik von Jean-Jacques Koch, dem Ururgroßvater von Egon Müller IV. Etwa 7 ha der Gutsfläche liegen in der alten Kernlage des Scharzhofberges. Diese zählt heute zu den besten Rieslinglagen in Deutschland. Als Boden gibt es hier hauptsächlich Schieferverwitterungsböden. Gärung und Ausbau erfolgen wie schon zu Zeiten Egon Müller I. in alten Holzfässern. 1945 übernahm Egon Müller III. das Weingut von seiner Mutter.

1954 erwarb Egon Müller III. das Weingut Le Gallais (Wiltinger Braune Kupp-Monopollage) mit ungefähr 2,5 Hektar. Le Gallais gehörte einst der Familie Metz, welche auch zugleich Gründerfamilie von Arbed ist (Aciéries Réunies de Burbach, Eich et Dudelange). Der heutige Inhaber (2018) Egon Müller IV. übernahm das Anwesen im Jahr 1991. Bei Egon Müller werden ausschließlich restsüße Weine produziert. Mit seinen insgesamt etwa 16 Hektar Rebflächen erzeugt das Weingut in etwa 80.000 Flaschen Wein pro Jahr.

 



Bayerischer Wald

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