Weingut Dönnhoff

Das Weingut Dönnhoff befindet sich in Oberhausen an der Nahe, dem landschaftlich äußerst reizvollen Tal zwischen Niederhausen und Schloßböckelheim. Dort sind sie schon seit über 250 Jahren wohnhaft. Die ersten Aufzeichnungen über die Familie Dönnhoff gibt es bereits 1761, in der Familienchronik sind frühe Traubenblüte (1781) und reiche Traubenernte (1784) detailliert dokumentiert. Der Großvater von Helmut Dönnhoff legte die Grundlage für den Erfolg des Weinguts. Hermann Dönnhoff (1880-1953) konzentrierte sich früh auf den Anbau von Rieslingen in Spitzenlagen.

Schon in den 1920er Jahren füllte er seine besten Weine in Flaschen und verkaufte sie unter den Lagennamen. Seinem Sohn Hermann jr. (1916-1991) verdankt man nicht nur die Kultivierung der Lage „Oberhäuser Brücke“ (Monopollage), sondern auch den Bau des Kelterhauses 1936 und die ersten Kellerräume des Weinguts. Für außergewöhnliche weinbauliche Leistungen wurde das Weingut bereits 1953 mit dem Staatsehrenpreis ausgezeichnet.

Der Enkel des Namensgebers, Helmut Dönnhoff, legte den Grundstein für den internationalen Erfolg und prägte mit seinem beständigen Stil und der Qualität seiner Weine das Renommee großer deutscher Rieslinge weltweit. Nach seiner Ausbildung im elterlichen Weingut und seinem Weinbaustudium übernahm er 1971 die Verantwortung für die Weinberge und den Ausbau der Weine.

Das tiefe Verständnis für große Weine und großartige Lagen wurde vom Großvater über den Sohn an den Enkel weitergegeben. Nun hat die vierte Generation übernommen; Cornelius Dönnhoff. Er begann seine Ausbildung 1999 und hat ab 2007, nach verschiedenen Auslandsaufenthalten, zunächst die Verantwortung für Weinberg und Keller getragen. Heute ist er gesamtverantwortlich. Die Geschichte geht weiter, das Weingut bleibt, was es ist: ein Familienbetrieb im wahrsten Sinne.

Mit seinen neun Großen Lagen, die zu den besten der Region gehören, genießt das Weingut heute international einen exzellenten Ruf für die Erzeugung großartiger deutscher Rieslinge.

Weinbergsflächen: 28ha
Rebsorten: Riesling 80%, Weißburgunder und Grauburgunder 20%
Erträge: 50 hl/ha

 

 

 

 

 

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Bayerischer Wald

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