Château La Louvière

Die Wurzeln von La Louvière (La Lobeyra) reichen zurück bis 1310, damals stand Aquitaine noch unter Englischer Kontrolle. Guilhem de La Louvière als Steuereintreiber war damaliger Besitzer. 1398 ging der Besitz an die alte Bordeaux-Familie de Guilloches über. 1476 wurden die ersten Rebstöcke gepflanzt.

Im Jahr 1618 verkaufte Dame de Roquetaillade La Louvière an Arnaud de Gascq, Abt von  Saint-Ferme. Am 28. April 1620 gab er das Gut an einen Karthäuser Orden (Chartreuse Notre-Dame de Miséricorde de Bordeaux).

Nach der französichen Revolution wurden die Ländereien von der französichen Nationalversammlung beschlagnahmt. 1791 wurde es an den Bordeaux-Weinhändler Jean-Baptiste Mareilhac versteigert. Er ließ danach ein entsprechendes “Château”-Gebäude bauen. Die Familie führte das Gut bis Anfang des 20. Jahrhunderts.

Von 1911-1944 stand La Louvière unter der Leitung von Alfred Bertrand-Taquet, damals auch Bürgermeister von Pessac.

1965 wurde es von André Lourton erworben und restauriert. André verstarb 2019.

Château La Louvière produziert Weiß- und Rotwein. Der Zweitwein trägt den Namen L de La Louvière.

 

 

 

 

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