Übersicht WeingÜter

Bodegas Gramona

Die Bodegas hat eine über 150 Jahre alte Geschichte und wird mittlerweile in der 5. Generation geführt. Sie entstand durch den Zusammenschluss der Familien Batlle und Gramona in Sant Sadurní d'Anoia. Dabei bestand die Familie Batlle hauptsächlich aus Weinbauern. Seit 1816 verkauften diese bereits ihre Weine.

In der Mitte des 19. Jahrhunderts arbeitete Josep Batlle als Pächter auf der Finca La Plana. Er bekam dafür einen Teil der Produktion. Dazu gehören auch einige der ältesten Weinberge mit Xarel-lo-Trauben. Im Jahr 1881 baute der der Sohn von Josep eine Weinbereitungsanlage dazu. Damit entstand Celler Battle, welches bis zum Jahrgang 2001 weiter existierte und dann neu gebaut wurde.

Die Familie Gramona hingegen bestand hauptsächlich aus Winzern und Gastronomen. Der älteste der Brüder bekam das Land vererbt. Der jüngere zog nach Barcelona. Dabei gründete er unteranderem die Zeitung -La Vid Catalana-. Der Sohn von Josep Gramona und seiner Frau nahm 1910 an einem Kurs für Önologen teil (Bartolomeu). Zur Vereinigung der Familien kam es 1913 durch die Hochzeit von Bartolomeu und Pilar. Seit den 1940er Jahren wird Gramona als Marke für die Cava-Herstellung benutzt.

Die Bodegas Gramona besitzt etwa 150 Hektar Weinberge.


Domaine Jean Marc Boillot

Jean-Marc Boillot ist ein Enkel von keinem geringeren als Etienne Sauzet. Er arbeitete bei verschiedenen Winzern im Burgund, darunter auch  unter Olivier Leflaive. Im Jahr 1985 gründete er dann sein eigenes Weingut; anfangs mit gepachteten Flächen in Pommard. Im Laufe der Jahre kaufte er verschiedene Parzellen dazu. Die Größe der Reflächen liegt heute bei etw 10 Hektar. Einige gehörten vorher zur Domaine Sauzet. Jean Marc wird ebenfalls von seinen Kindern Lydie und Benjamin bereits auf dem Weingut unterstützt. 

 

 

 


Stählemühle

Die erste Erwähnung der Stählemühle als wasserbetriebene Getreidemühle war in den Jahren 1753/1754. Damals erwähnt in den Büchern des Klosters Salem als “Mittlere Mühle”. Ihren Namen verdangt die Mühle der Müllerfamilie Anton Stähle. Diese betrieb die Mühle von 1876 bis zur Stillegung 1976. Seit MItte des 19. Jahrhunderts wurde unter Abfindung Schnaps gebrannt.

2004 erwirbt der Kunstbuchverleger Christoph Keller das Anwesen Stählemühle. Dabei übernimmt er auch das mehr als 150 Jahre alte Abfindungsbrennrecht. Um die Lizenz aufrecht zu erhalten muss er brennen. Seit 2005 wurden verschiedene Destillate produziert. Darunter auch alte Obstsorten aus der Region. Allerdings nur maximal etwa 10-500 Flaschen pro Sorte. Die Brennerei Stählemühle wurde zum 31.12.2018 geschlossen.



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